Bayern liegt nach einer Studie der bayerischen Wirtschaft beim Ausbau der vor allem für Unternehmen wichtigen Glasfaser- und Gigabit-Anschlüsse in ländlichen Regionen hinter dem restlichen Deutschland zurück. Ansonsten hat der Freistaat beim Breitband-Ausbau mittlerweile eine bessere Versorgung als im Bundesdurchschnitt erreicht, wie es in der neuen Untersuchung heißt.
Nachholbedarf außerhalb der Ballungsräume
Demnach ist die Verfügbarkeit von superschnellen Gigabit-Anschlüssen mit einer Datenkapazität von über 1.000 Mbit pro Sekunde in Bayern in den Ballungsräumen höher als im Bundesdurchschnitt, in Gemeinden von mittlerer Besiedlungsdichte und in dünn besiedelten ländlichen Regionen aber schlechter. Im bayernweiten Mittel sind Gigabit-Anschlüsse demnach für 70,5 Prozent der Unternehmen verfügbar, im Bundesschnitt jedoch für 73,8 Prozent. Berechnet hat diese Zahlen im Auftrag der vbw das Beratungsunternehmen IW Consult, eine Tochter des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Köln. Gigabitanschlüsse sind bisher vor allem für Firmen mit hohem Datenvolumen von Bedeutung.