Die Staatsregierung will mehr Technologieförderzuschüsse an die bayerischen Rüstungsunternehmen vergeben. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sprach von einer zweistelligen Millionensumme, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Die Ankündigung ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans, den Aiwanger und Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einem Runden Tisch mit Managern 35 in Bayern ansässiger Unternehmen veröffentlichten.
Rüstungsindustrie «Schlüsselbranche»
Im Wirtschaftsministerium laufen mehrere Technologieförderprogramme in zusammen dreistelliger Millionenhöhe, die Unternehmen bei Innovation und Entwicklung neuer Produkte unterstützen. Davon sollen die Rüstungsfirmen nun vermehrt profitieren. Ein Hauptziel des Zehn-Punkte-Plans ist es, «die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie als strategisch wichtige Schlüsselbranche zu stärken», wie es in dem Papier heißt. Aiwanger verband das mit der Forderung, dass die Bundeswehr vorrangig militärische Gerät aus heimischer Produktion beschaffen soll.