Der Fürther Spielwarenhersteller Simba Dickie will in den USA wachsen. Die Unternehmensgruppe habe die Mehrheit des Spielwarenherstellers Sunny Days Entertainment übernommen, heißt es in einer Mitteilung. Dieses habe mit seinem vielfältigen Sortiment von Tierfiguren bis Sandkästen eine Wachstumsrate von 25 Prozent in den vergangenen fünf Jahren erzielt.
Zu der Simba Dickie Gruppe gehören unter anderem das Modelleisenbahn-Traditionsunternehmen Märklin in Göppingen und der Bobby-Car-Hersteller Big. Sinkende Geburtenraten und die US-Zölle hatten sich im vergangenen Jahr auch bei dieser bemerkbar gemacht: Der Umsatz sank demzufolge um knapp 3 Prozent auf 690,8 Millionen Euro - und lag damit geringer als eigentlich erwartet.