Der Industriekonzern Siemens und der US-Chipriese Nvidia weiten ihre Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz deutlich aus. In der Keynote-Ansprache zur Eröffnung der Technikmesse CES kündigte Siemens-CEO Roland Busch zusammen mit Nvidia-Chef Jensen Huang mehrere Initiativen an, um KI nicht nur bei der Simulation von Arbeitsabläufen und Designveränderungen einzusetzen, sondern den KI-Einsatz stärker in die physische Realität zu holen. «Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution», sagte Huang.
Metaverse in der Fabrikhalle
Bei einer weiteren Neuerung arbeitet Siemens mit dem US-Facebook-Konzern Meta zusammen. Dabei geht es um intelligente Brillen, mit denen Industriearbeiter KI-gestützte Anweisungen direkt in ihr Sichtfeld oder aufs Ohr gespielt bekommen, während sie an Maschinen arbeiten.
Siemens positioniert sich mit den Aussagen von CEO Busch in Las Vegas stärker als Technologieanbieter für industrielle KI und digitalisierte Produktion – weg vom klassischen Maschinenbauer, hin zu einem «Tech-Partner für KI in der realen Welt».
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