Die bis einschließlich 1. August dauernde Allgemeinverfügung zur Wassernutzung in München wird nicht verlängert. Das teilten die Stadtwerke und Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) mit. Der Wasserverbrauch sei gesunken. Zwar dürfte es angesichts der erneuten Hitzewelle weitere Verbrauchsspitzen geben, die aber durch die anstehenden Sommerferien und einen damit verbundenen Rückgang abgefedert werden dürften, hieß es.
Aufgrund der langen Trockenheit und des hohen Wasserverbrauches hat die Stadt Mitte Juli ein Bewässerungsverbot erlassen. Das bedeutet unter anderem, dass Gartenpflanzen und Rasen nicht mehr gegossen und private Pools nicht mehr befüllt werden dürften. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
Damals war der Wasserverbrauch in München den Angaben nach auf zeitweise mehr als 400 Millionen Liter pro Tag gestiegen - bei einem Durchschnittswert von normalerweise rund 300 Millionen Litern. Inzwischen sei der Verbrauch auf 330 Millionen Liter pro Tag gesunken, teilten die Stadtwerke (SWM) mit.