Die Talfahrt des Telekommunikationsanbieters O2 Telefónica setzt sich fort. Wie die Deutschlandtochter des spanischen Konzerns Telefónica in München mitteilte, sank der Umsatz im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,1 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Hauptgrund hierfür ist der Verlust des Großkunden 1&1, der jahrelang das O2-Netz mitgenutzt und dafür Miete gezahlt hatte. Doch 2024 wechselte 1&1 zu Vodafone, bis Ende 2025 wurden rund 12 Millionen Handykunden auf das Vodafone-Netz umgebucht. Dadurch bekommt O2 weniger Geld in die Kasse.
Das operative Ergebnis (Ebitda) von O2 sank im zweiten Quartal den Angaben zufolge um 7,2 Prozent auf rund 0,6 Milliarden Euro. Das im Vergleich zum heftigen Umsatzrückgang schwächere Minus liegt etwa an Sparmaßnahmen. Besonders stark waren die Einbußen beim Verkauf von Smartphones und anderen Endgeräten, dieser Geschäftsbereich sackte um etwa ein Viertel ab.