Mehr als 1,2 Milliarden Eier haben Bayerns Hennen im Vorjahr gelegt, das sind 2,7 Prozent mehr als 2024. Das teilte das Landesamt für Statistik in Fürth vor dem Osterfest mit, wo traditionell gefärbte Eier verschenkt werden. Berücksichtigt für die Statistik wurden Betriebe mit mindestens 3.000 Plätzen für Legehennen.
Allerdings: Die in Bayern produzierten Eier reichen bei weitem nicht aus, um die Verbraucherinnen und Verbraucher im Freistaat mit heimischen Eiern zu versorgen. Der Versorgungsgrad liegt nach Angaben des Landesverbandes der Bayerischen Geflügelwirtschaft bei etwa 50 Prozent. «Wir haben eine deutliche Unterversorgung», sagte Geschäftsführer Franz Beringer der Deutschen Presse-Agentur. Es seien mehr Betriebe und mehr Investitionen notwendig.