Die insolvente deutsche Tochter des russischen Medikamentenherstellers R-Pharm kann ihren Geschäftsbetrieb vorerst fortführen. Für die nächsten Monate ist das in Illertissen beheimatete Allgäuer Unternehmen durchfinanziert, wie Insolvenzverwalter Markus Fröhlich mitteilte. Das Amtsgericht Neu-Ulm habe nunmehr das Insolvenzverfahren formell eröffnet. Fröhlich hofft auf die Übernahme durch einen Käufer. Interessenten führen demnach derzeit die bei Unternehmenskäufen übliche Prüfung der Risiken und Geschäftszahlen durch.