Die Hauptweinlese in Franken ist beendet. Trotz starker Spätfröste sei die Erntemenge zufriedenstellend, berichteten Vertreter der Weinbranche im Staatlichen Hofkeller in Würzburg. Aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten ist die Erntemenge demnach ausreichend. Allerdings habe es einzelne Weingüter wirtschaftlich heftig erwischt.
Viel Arbeit nötig
Ungewöhnlich warmes Wetter im Februar und März hatte die Reben dieses Jahr früh austreiben lassen. Bei Spätfrösten im April erfroren etliche wieder. Manche Reben trieben zwar erneut aus. Doch damit hatten die Winzerinnen und Winzer verschiedene Generationen am Rebstock, die sich zeitlich versetzt entwickelten. Das erschwerte die Arbeit. «Da, wo man gute Arbeit im Weinberg gemacht hat, ist die Erntemenge und Qualität überraschend hoch», berichtet der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann.