Die 178 Meter lange Tunnelbohrmaschine für die zweite Münchner S-Bahn-Stammstrecke hat jetzt offiziell einen Namen. Bei einer Internet-Abstimmung habe der Name «Donna Maria» die meisten Stimmen erhalten, teilte die Bahn mit. Mit rund 59 Prozent habe sich der Name gegen die zwei weiteren Vorschläge im Finale des Wettbewerbs, «Martha» und «Anna», durchgesetzt.
Welche kuriosen Vorschläge es nicht ins Finale schafften
Insgesamt seien mehr als 1.000 Namensvorschläge eingegangen, teilte die Bahn mit. Für «Begeisterung und Erheiterung» hätten in der Jury dabei auch Ideen wie «Monaco Franzi», «Resi», «Rosi», «Wühtraud», «Ingebohrg», «Tunella» oder «Isarbella» gesorgt, hieß es.
Der Name «Donna Maria» sei dabei gleich viermal unabhängig voneinander vorgeschlagen worden, teilte die Bahn mit. Donna steh dabei für den Startpunkt an der Donnersbergerbrücke, Maria für das Ziel an der künftigen Haltestelle Marienhof. Eine Teilnehmerin argumentierte zudem, der Name spiele auf München als nördlichste Stadt Italiens und auf Maria als Schutzpatronin Bayerns an.