Im Streit um Mindestpreise für Fahrdienstplattformen gibt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) Uber und Co. mehr Zeit. Nur wenn es bis zum 30. Juni 2026 keine Vereinbarungen mit den Plattformen gebe, soll der Stadtrat Mindestpreise festlegen, heißt es in einem Schreiben Reiters an die Betreiber der Vermittlungsplattformen.
Darin fordert der OB die Betreiber unter anderem auf, einen Mindest- und Maximalpreis für das Münchner Stadtgebiet und den Flughafen festzulegen, der sich an den gültigen Taxitarifen orientiert. Außerdem müssten Mindesthonorare festgelegt werden.
Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hatte Ende Juli mehrheitlich einem Antrag von SPD und CSU/Freien Wählern zugestimmt, der das Ziel hat, einzelne Vereinbarungen mit Firmen wie Uber und Bolt über Preise und Mindesthonorare auszuarbeiten.