Stellenabbau, Gewinneinbruch, Proteste: Die deutsche Autoindustrie und ihre Zulieferer stecken in einer schwierigen Lage - auch ZF Friedrichshafen am Bodensee. Die rund 50.700 Beschäftigten in Produktion und Verwaltung in Deutschland machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze. Ein neuer Chef soll es nun richten.
An diesem Mittwoch übernimmt Mathias Miedreich als Nachfolger von Holger Klein das Ruder. Für die Belegschaft ist der 50-Jährige kein Unbekannter, seit Januar sitzt er als Chef der Antriebssparte im Vorstand. «Zurück in die wirtschaftliche Erfolgsspur kommen wir nur, wenn wir es schaffen, die Herausforderungen unserer Industrie zu meistern und unsere Beschäftigten wieder stolz auf die Industrie-Ikone ZF zu machen, die seit 110 Jahren besteht», erklärte Miedreich einen Tag vor seinem Antritt. Das sind seine größten Baustellen: