Bayerns Chefaufseher für Privatsender und Streamingplattformen bleibt weitere fünf Jahre im Amt: Der Jurist Thorsten Schmiege ist für eine zweite Amtszeit als Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gewählt worden.
Der 51-jährige Schmiege ist derzeit einer der wohl wichtigsten Medienwächter in Deutschland. Bald hat er euch eine Spitzenposition für alle 14 deutschen Landesmedienanstalten (DLM) inne. Ab dem neuen Jahr ist er Vorsitzender der DLM-Direktorenkonferenz. Die Häuser kontrollieren und fördern in den Ländern private Radio- und Fernsehanbieter sowie Streaming- und Videoplattformen.
Für das Verhältnis der öffentlich-rechtlichen Sender zu den Privaten forderte Schmiege: «Kooperation statt Konfrontation ist wichtiger denn je.» Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in München sagte er: «Das ist nicht mehr eine Frage des Wollens, sondern des Müssens.»