Der Technologiekonzern Bosch plant wegen der schwierigen Lage in der Autoindustrie bei einer Tochterfirma den Abbau von bis zu 460 Stellen. Die Bosch Engineering müsse auf Überkapazitäten und den Kostendruck reagieren und sich wettbewerbs- und zukunftsfähig aufstellen, teilte eine Firmensprecherin mit. Zuvor hatten Medien über die Pläne berichtet.
Die Stellen sollen bis Ende 2027 weltweit abgebaut werden. Am Hauptsitz in Abstatt bei Heilbronn und Holzkirchen bei München sollen den Angaben nach 380 Jobs wegfallen. Weltweit hat die Bosch-Tochter ungefähr 3.100 Mitarbeiter, davon rund 2.200 hierzulande. Ziel sei, den Abbau mit sozialverträglichen Maßnahmen zu gestalten, hieß es.
Das Unternehmen ist auf Entwicklungen im Fahrzeugbereich spezialisiert und Dienstleister für Autohersteller. Auf Grundlage von erprobter Technik entwickelt Bosch Engineering aber auch Lösungen für Firmen außerhalb der Autoindustrie an, beispielsweise Sensoren für Assistenzsysteme von Landmaschinen oder elektrifizierte Bootsantriebe.