Die langjährige Wirtschaftskrise lässt die Gewinne der BayernLB sinken. Der Nettoüberschuss ging im vergangenen Jahr um 16 Prozent zurück, lag aber vor allem dank der wachsenden Online-Tochterbank DKB nach wie vor bei gut einer Milliarde Euro. Der DKB-Vorstand kündigte gleichzeitig in Berlin eine ehrgeizige Expansionsstrategie für die nächsten fünf Jahre an. Die schwache Konjunktur zog vor allem das Firmenkundengeschäft der Münchner Mutter in Mitleidenschaft.
Die BayernLB hat ihre eigenen Erwartungen in den vergangenen Jahren regelmäßig übertroffen. Das liegt unter anderem daran, dass Vorstandschef Stephan Winkelmeier zu Jahresbeginn routinemäßig vorsichtige Prognosen abgibt. Für 2025 hatte Winkelmeier mehr als eine Milliarde Euro Vorsteuergewinn in Aussicht gestellt, am Ende war es dann mit knapp 1,4 Milliarden Euro deutlich über eine Milliarde. Eigentümer des Konzerns sind das Land Bayern und die bayerischen Sparkassen.