Die hohe Nachfrage nach Fördergeldern für den Umbau der Tierhaltung in Bayern hält an. Von den 75 Millionen Euro, die dafür in diesem Jahr zur Verfügung stehen, sind nach Angaben der Staatskanzlei bereits 65 Millionen Euro vergeben. Insgesamt seien 290 Vorhaben beantragt worden, im vergangenen Jahr sei die Antragsrunde mit 382 Anträgen sogar überzeichnet gewesen. «In den letzten fünf Jahren wurde rechnerisch täglich ein neuer Tierwohlstall in Bayern errichtet. Das heißt, es geht da enorm vorwärts», betonte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU).
Forderungen an Bundespolitik
Für den weiteren Umbau der Tierhaltung seien jedoch verlässliche bundespolitische Rahmenbedingungen entscheidend, hieß es. Bayern setze sich deshalb für eine ausreichende Finanzierung der Fördermaßnahmen, den Abbau von Genehmigungshürden sowie langfristige Planungssicherheit für Investitionen ein. Gleichzeitig fordere der Freistaat eine praxistaugliche Ausgestaltung oder grundlegende Überarbeitung bestehender Regelungen wie des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes.
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