Bis zum Jahr 2040 soll im bayerischen Regionalverkehr der Dieselbetrieb enden. Das kündigte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) am Dienstag unter Verweis auf die neue Elektromobilitätsstrategie Schiene in München an. Um das Ziel zu erreichen, sei die Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken und der Einsatz von Zügen mit klimafreundlichen Antrieben eingeplant. Das neue Konzept enthalte «ein Bündel von Maßnahmen, um den Schienenverkehr klimafreundlicher zu machen».
Derzeit würden noch gut die Hälfte der Linien des Schienenpersonennahverkehrs in Bayern mit Dieselantrieb verkehren, hieß es weiter. Um dies zu ändern, müssen in den kommenden Jahren noch zahlreiche Strecken elektrifiziert werden. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan ist in Bayern die Elektrifizierung von überregional bedeutsamen Strecken mit einer Gesamtlänge von 680 Kilometern vorgesehen. Darunter würden die Achse Regensburg - Hof und die sogenannte ABS 38 von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen fallen. Leider kommen die vom Bund finanzierten Projekte nur schleppend voran, für die Franken-Sachsen-Magistrale von Nürnberg nach Hof und Schirnding wurde sogar ein Planungsstopp verhängt, monierte das Ministerium.