Der Coburger Autozulieferer Brose plant den Einstieg in den Raumfahrt- und Satellitensektor. Zu diesem Zweck habe man im Oktober «strategische Partnerschaften» mit zwei Fraunhofer-Instituten und einem Berliner Unternehmen für Raumfahrttechnologie geschlossen, teilte ein Sprecher von Brose mit. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Gemeinsam mit seinen Partnern will das oberfränkische Familienunternehmen Kleinsatelliten in Gewichtsklassen zwischen 50 und 500 Kilogramm entwickeln. Diese sollen den Angaben zufolge am Standort Würzburg in Serie hergestellt werden. Mit im Boot sind das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (Ernst-Mach-Institut) in Freiburg, das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) in Würzburg und das Berlin Space Consortium, ein Hersteller elektrischer Hall-Effekt-Antriebe. Diese sollen Kleinsatelliten besonders effizient und langlebig im All bewegen.