Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert eine stärkere Berücksichtigung süddeutscher Standorte beim Ausbau der Windenergie.
«Es kann nicht sein, dass Bayern als großer Industriestandort mit hohem Strombedarf bei den Zuschlägen für Windkraft quasi leer ausgeht. Das derzeitige System benachteiligt den Süden strukturell, weil es einseitig auf hohe Winderträge setzt. Das ist energiepolitisch zu kurz gedacht», sagte er und forderte «eine vorgezogene Sonderausschreibung bereits im Jahr 2026 sowie eine stärkere regionale Steuerung der Vergaben».