Nach der Deeskalation im Zollkonflikt zwischen den USA und China hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) eine schnelle Verhandlungslösung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten angemahnt. «Die Vereinbarung zwischen den USA und China weist in die richtige Richtung. Die EU-Kommission muss jetzt auch rasch Verhandlungen mit den Amerikanern aufnehmen, um die Eskalationsschraube in dem Zollkonflikt mit den USA zurückzuschrauben», sagte Aiwanger laut einer Pressemitteilung seines Ministeriums.
«Es wäre falsch, sich von den neuen US-Zöllen provozieren zu lassen und Vergeltungszölle zu beschließen. Die bayerische Autoindustrie darf nicht Opfer eines Zollkrieges werden. Was es jetzt braucht, sind intensive Verhandlungen, um den Schaden, der auf beiden Seiten droht, abzuwenden.»