Nach wochenlanger Trockenheit und Hitze hat der Wasserstand im Bodensee seinen niedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Das sei normalerweise im Februar oder März der Fall, teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit. Die Gründe für die aktuelle Lage: Regen sei ausgeblieben und viel Wasser durch die anhaltende Hitze verdunstet. Zudem habe es im Winter zu wenig in den Alpen geschneit, deshalb fehle das Schmelzwasser aus den Bergen.
Schon seit Ende November 2025 sei es in Baden-Württemberg zu trocken. Weil es im alpinen Einzugsgebiet des Bodensees zu wenig geregnet oder geschneit habe, führten die Seezuflüsse, insbesondere der Alpenrhein, teils extremes Niedrigwasser. «Und das sehen wir jetzt auch am Bodensee deutlich», sagte LUBW-Präsident Ulrich Maurer.