Nach dem Polizeischuss auf einen 14-Jährigen in München hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen und vor einer Vorverurteilung der Einsatzkräfte gewarnt. Ein Schusswaffengebrauch sei eine der schlimmsten Einsatzsituationen für Polizeibeamte, erläuterte der Landesverband.
Der Schüler mit türkischer Staatsangehörigkeit und kurdischer Abstammung war im Stadtteil Schwabing mit einer echt wirkenden Softair-Pistole unterwegs, als ein Beamter auf ihn schoss. Am Wochenende hatte rund hundert Menschen gegen die ihrer Ansicht nach rassistische Polizeigewalt demonstriert.