Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Bayern weiter auf Trab. In den Chiemgauer Alpen laufen nach einem Waldbergbrand die Nachlöscharbeiten, am Johannisberg in der Oberpfalz hat die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle, aber weiterhin nicht vollständig gelöscht.
Angesichts von Hitze und Trockenheit bleibt das Risiko für weitere Brände dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge auf Warnstufe 4. Besonders hoch ist die Gefahr demnach am Dienstag und Mittwoch in der Mitte und im Norden Bayerns.
In der Oberpfalz waren am Freitag bei Freudenberg (Landkreis Amberg-Sulzbach) rund 5,7 Hektar Wald in Brand geraten. Sieben Einsatzkräfte wurden seitdem verletzt, mussten aber nicht ins Krankenhaus. Nach Angaben des Landratsamts waren rund 200 Helfer am Sonntag seit dem frühen Morgen damit beschäftigt, die vielen Bodenfeuer zu löschen.
Der Einsatz von Feuerwehr, Bayerischem Roten Kreuz, Bergwacht und Technischem Hilfswerk war durchaus gefährlich. Das liege an umstürzenden Bäumen, herabfallenden Ästen und Glutnestern am Boden. Auch das unwegsame Gelände erschwere die Löscharbeiten. Für Anwohner besteht laut dem Landratsamt keine Gefahr. Die Kreisstraße AS 29 zwischen Freudenberg und Bühl bleibe weiterhin gesperrt.