Während in etlichen Familien im Freistaat die Vorfreude auf das Christkind täglich wächst, versetzt das Weihnachtsfest den Deutschen Tierschutzbund und dessen bayerischen Landesverband in Alarmbereitschaft. Denn gerade Tiere, die Eltern ihren Kindern zu Weihnachten schenken, landen laut dem Dachverein später besonders häufig in Tierheimen. Auch für kriminelle Machenschaften sei Weihnachten ein guter Nährboden.
«Im Advent boomt der illegale Heimtierhandel regelrecht», sagt Ilona Wojahn, Präsidentin des bayerischen Landesverbands. Viele Familien kauften in der Vorweihnachtszeit einen sehr jungen Hund im Internet und seien sich nicht bewusst, damit den illegalen Welpenhandel zu unterstützen.