Chinas Exportbeschränkungen haben seltene Erden auf dem Weltmarkt im dritten Quartal weiter stark verteuert. Es handelt sich um 17 Metalle, auf die Industriezweige von Auto bis Rüstung angewiesen sind. Ihre Dollarpreise sind im Vergleich zum Vorquartal um 8,2 Prozent gestiegen. Das hat die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in der neuen Ausgabe ihres monatlichen Rohstoffpreisindex berechnet. Damit setzte sich die Entwicklung der Vormonate fort, bereits im zweiten Quartal hatten sich die Preise der seltenen Erden laut vbw um 8,9 Prozent erhöht.
«Wir müssen dringend unsere Abhängigkeiten, insbesondere von China, reduzieren», sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Mittlerweile hat die chinesische Führung die Exportkontrollen nach dem Treffen von Staatschef Xi Jinping mit US-Präsident Donald Trump zwar ausgesetzt, doch eine Einigung im Handelskonflikt gibt es nach wie vor nicht.