Der Borkenkäfer mag Fichten, und davon gibt es im Nationalpark Bayerischer Wald reichlich. Auch in diesem Frühjahr breitet sich das Tierchen in dem Gelände wieder aus. Mit einer neuen Podcast-Reihe will die Nationalparkverwaltung über den Borkenkäfer informieren. Die erste Folge ist unter anderem auf der Homepage des Nationalparks abrufbar.
Warum kann er sich plötzlich massenhaft vermehren? Wo, wie und warum wird im Nationalpark Bayerischer Wald Borkenkäfermanagement betrieben? Welche Baumarten wachsen nach einem Borkenkäferbefall nach? Warum ist Totholz so wichtig und welche Lebensräume entstehen? Das sind einige der Fragen, denen Fachleute in den Podcasts nachgehen.
Unter dem Titel «Wildnis schafft Wissen» gibt es schon seit Längerem eine Podcast-Reihe zum Bayerischen Wald. Ergänzt wird sie nun durch monatlich eine Spezialfolge zum Borkenkäfer. «Uns ist es ein großes Anliegen, transparent und umfassend über unsere Aktivitäten zu informieren», sagte Nationalparkleiterin Ursula Schuster.
Für die erste Folge spricht Mitarbeiterin Julia Reihofer mit Ingo Brauer, dem Leiter der Nationalparkdienststelle Scheuereck, und Martin Scholz, dem stellvertretenden Leiter des Sachgebietes Wald- und Flächenmanagement. Die beiden erklären, wie das Monitoring und die Suche nach vom Borkenkäfer befallenen Fichten in der Managementzone des Nationalparks funktionieren.