Hummeln beobachten, per App bestimmen und melden: Dazu sind Menschen in ganz Deutschland von diesem Freitag an bis zum 3. Juli eingeladen. Das Zählen der Insekten sei ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt, teilten das Braunschweiger Thünen-Institut und der BUND Naturschutz in Bayern mit. Beide organisieren zweimal im Jahr die sogenannte Hummel-Challenge.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen diesmal besonders Blühstreifen, Ackerränder, Streuobstwiesen und Weiden in den Blick nehmen. Hier fehlten oft flächendeckende Daten. Martina Gehret vom bayerischen BUND sagte: «Jede einzelne Hummelsichtung hilft, das Netz an Wissen dichter zu knüpfen, ganz gleich, ob sie am Wiesen- oder Feldrand oder im Kräuterbeet auf dem Balkon gemacht wird.»