Trockenheit und Hitze setzen den Wäldern in Bayern massiv zu. Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) lenkt den Blick speziell auf den Borkenkäfer. Die zweite Borkenkäfer-Generation stehe in den Startlöchern, teilte sie mit. Waldbesitzerinnen und -besitzer sollten ihre Bestände deshalb jetzt besonders aufmerksam kontrollieren. «Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen viele Fichten unter Stress und machen sie anfällig für den Borkenkäfer. Jetzt entscheidet sich, ob wir neue Schäden frühzeitig verhindern können.»
Besonders gefährdet sei derzeit das südliche Schwaben, das Hügelland entlang der Donau sowie das westliche Unterfranken. In den anderen Regionen Bayerns dürfte der Ausflug der zweiten Generation des Borkenkäfernachwuchses spätestens in der zweiten Augusthälfte einsetzen. «Wer jetzt regelmäßig nach Bohrmehl sucht und befallene Bäume konsequent entfernt, kann größere Schäden verhindern. Die kommenden Wochen sind entscheidend für den Schutz unserer Wälder», erläuterte Kaniber.