Die Asiatische Tigermücken breitet sich in Bayern weiter aus. Inzwischen haben sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auch in Nürnberg und den Landkreisen Forchheim und Wunsiedel Populationen etabliert. In Fürth, München und Würzburg gibt es solche schon länger. Einzelne Funde gab es im vergangenen Jahr außerdem in acht weiteren Stadt- und Landkreisen.
Als etabliert gilt eine Population dem LGL zufolge, wenn diese überwintert. Die auffällig schwarz-weiß geringelte Tigermücke stammt ursprünglich aus den Tropen und gelangte über den Güter- und Reiseverkehr nach Europa. Wegen der Klimaerwärmung kann sie sich aber auch hierzulande zunehmend ansiedeln. «Mit einer zunehmenden Verbreitung ist künftig auch in Bayern zu rechnen», teilte das Landesamt mit.