Im Winter lässt sich am Futterhaus mit etwas Geduld so einiges beobachten: Eine Kohlmeise schnappt sich ein Korn, aus dem Gebüsch flattert eine Schar Spatzen heran, am Boden pickt eine Amsel und manchmal zeigt sich ein Rotkehlchen. Doch nicht überall lassen sich so viele Vögel blicken. Müssen wir uns Sorgen um unsere häufigen heimischen Arten machen?
Jedes Jahr Anfang Januar bitten der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Berlin und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in Bayern die Bevölkerung um Mithilfe: Diese soll bei der «Stunde der Wintervögel» von Freitag bis Sonntag (9. bis 11. Januar) eine Stunde lang die Vögel im Garten, im Park oder vor dem Fenster zählen und melden. Die Fachleute erhoffen sich dadurch Erkenntnisse über die Veränderungen in der Vogelwelt.