Im Streit um die Spielansetzungen der Finalserie um die deutsche Meisterschaft hat die Basketball Bundesliga (BBL) Vorwürfe von ratiopharm Ulm zurückgewiesen. Alle beteiligten Parteien - die Liga, Ulm und Finalgegner Bayern München - hätten sich um eine praktikable, zufriedenstellende Lösung bemüht, hieß es in einem Statement der BBL. «Trotzdem konnte – auch aus Gründen von Hallenverfügbarkeiten – keine Variante gefunden werden, der München zugestimmt und die Ulm zufriedengestellt hätte.»
Unmittelbar vor der ersten Partie der Endspielserie, die Bayern am Sonntag gewann, hatte Ulm die Bundesliga-Verantwortlichen und die Münchner attackiert. Die BBL lehnte laut Ulm einen Antrag auf eine Anpassung des Spielplans für die Finalrunde wegen einer Überschneidung mit dem Draft in der NBA endgültig ab. Damit sei die Teilnahme der Ulmer Noa Essengue (18) und Ben Saraf (19) an den möglichen entscheidenden Spielen vier und fünf fraglich.