Der FC Bayern braucht Tore gegen Lazio Rom. Nach dem 0:1 im Hinspiel sind mindestens zwei Treffer nötig, um in 90 oder 120 Minuten doch noch ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen - sofern hinten bei Torwart Manuel Neuer die Null steht. Die Offensive um Harry Kane und Jamal Musiala muss also am Dienstagabend (21.00 Uhr) in der Allianz Arena zünden und liefern.
«Die Situation ist sehr klar. Wir brauchen einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, da ist die Hürde hoch», sagte Trainer Thomas Tuchel. Die Drucksituation ist groß, für den Coach, für die Münchner Fußball-Profis. «Zu einer Topleistung gehört ein gewisser Druck dazu», wehrte Tuchel ab.
Die Münchner Offensiv-Optionen:
Leroy Sané: Mit einem Lächeln im Gesicht war der Flügelstürmer beim Abschlusstraining am Montagnachmittag auf dem Platz zu sehen. Sané ist im neuen Jahr zwar weit entfernt von seiner Galaform der ersten Saisonphase und trotzdem ein Hoffnungsträger. Zuletzt beeinträchtigten wohl auch Schmerzen an der Patellasehne seine Leistungen. Neben dem Knie bereitete zuletzt die Leiste Probleme. «Schmerzfrei hat er schon lange nicht mehr gespielt», berichtete Tuchel. Nach der Pause beim 2:2 in Freiburg habe der Angreifer jedoch «einen Schmerzpegel, der für ihn zu tolerieren ist». Sané wird gegen Lazio gebraucht. «Ich gehe davon aus, dass er spielen kann», sagte Tuchel.