Es ist Sebastian Hoeneß deutlich anzusehen, wie froh er darüber ist, dass sich der Kader des VfB Stuttgart über den Jahreswechsel wieder gefüllt hat. Der 42-jährige Trainer bekam in Jacob Bruun Larsen, der von der TSG Hoffenheim kam, nicht nur einen weiteren schnellen Flügelstürmer dazu. Auch die deutschen Nationalspieler Jamie Leweling und Deniz Undav sind nach langwierigen Verletzungen wieder fit und stehen am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Spiel beim FC Augsburg im Kader.
Viele englische Wochen
Auch deshalb hofft der Vizemeister, die Tabelle noch etwas von hinten aufrollen zu können. Sollte die Mannschaft um Kapitän Atakan Karazor gleich «den richtigen Einstieg finden und von weiteren größeren Verletzungen verschont bleiben», sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth der «Bild»-Zeitung, dann könne der VfB in dieser Saison noch «etwas richtig Besonderes schaffen».
Das Programm hat es zu Beginn des Jahres allerdings in sich. In vier englischen Wochen stehen einschließlich der Champions League und dem Viertelfinale im DFB-Pokal am 4. Februar ebenfalls gegen Augsburg neun Pflichtspiele an. Und sollte dem VfB in den beiden Partien der Königsklasse bei Slovan Bratislava und gegen Paris St. Germain noch der Einzug in die Play-offs gelingen, wären es sogar sechs englische Wochen mit elf Spielen.
«Wir wollen das erste Spiel nutzen, um gut in die Spur zu kommen», erklärte Hoeneß nun zum Auftakt in Augsburg. Danach folgen erst einmal zwei Heimspiele: gegen RB Leipzig am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) und den baden-württembergischen Landesrivalen SC Freiburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky).