Die neuen Münchner «Löwen» stellten sich vor die Fankurve und ließen sich von den vielen mitgereisten Anhängern feiern. Ob bei den Fußballern dabei Zufriedenheit oder Enttäuschung überwog, das war aus den Gesichtern schwer zu lesen. Nach Wochen des Schocks und des Chaos, der Ungewissheit und des Aufbruchs ist der TSV 1860 München tatsächlich auch sportlich in Regionalliga Bayern gestartet. Das 2:2 (1:1) beim 1. FC Schweinfurt werten die Verantwortlichen dabei als klaren Mutmacher.
«Im Großen und Ganzen können wir, glaube ich, mit dem Punkt heute leben und vor allem mit der Art und Weise für das allererste Spiel», resümierte Trainer Alper Kayabunar. Dass die Münchner ihre Gegner - die vorige Saison auch noch in der 3. Liga spielten - sofort dominieren, das war ohnehin nicht zu erwarten. Dafür fehlte den «Löwen» einfach das gemeinsame Training; einige Spieler liefen nach Hau-Ruck-Verpflichtungen fast ohne Sommervorbereitung auf.