Die Stimmung kippt beim TSV 1860 München. Es gab Pfiffe und «Wir wollen-euch-kämpfen-sehen»-Rufe der enttäuschten Fans beim ernüchternden 1:2 (1:1) im Heimspiel gegen Borussia Dortmund II. Mit 43 Punkten geht für die «Löwen» das Zittern in der 3. Fußball-Liga auf dem noch zur Rettung reichenden 14. Tabellenplatz weiter. In den vergangenen neun Partien gelang nur ein Sieg, die Anhänger verlieren die Geduld mit dem Team.
Trainer Argirios Giannikis versuchte am Samstag, zu beruhigen. «Wir haben es noch in der eigenen Hand. Wir werden maximal in die nächsten zwei Spiele reingehen, um das Ganze dann über die Linie zu drücken», kündigte er an. Abwehrspieler Max Reinthaler forderte: «Wir haben noch zwei Endspiele, da müssen wir nicht nur 100 Prozent, sondern 110 Prozent reinwerfen.» Rot-Weiss Essen und Arminia Bielefeld heißen die letzten Kontrahenten.