Nach Jahren als Leistungsträger könnte Nationalspieler Joshua Kimmich seinen Stammplatz beim FC Bayern verlieren. Der Defensivakteur muss sich neu beweisen, kündigte Sportvorstand Max Eberl nun deutlich an. «Joshua ist ein sehr guter Spieler, aber es gilt einfach ganz generell, dass der Profifußball ein Leistungssport ist – wir können keinem Spieler per se sagen: Hey, du bist der, der gesetzt ist», schilderte Eberl der «Welt am Sonntag».
«Ich sage nur, was für alle gilt. Wir haben auf allen Positionen spannende Spieler und somit viele Alternativen», ergänzte Eberl. In der aktuellen Transferphase kamen bereits Spieler nach München, die Kimmich verdrängen könnten: Aus Leverkusen wurde Josip Stanisic nach dessen Leihe zurückgeholt; der Kroate kann auf der rechten Abwehrseite auflaufen. Für die Sechser-Position im defensiven Mittelfeld - wo Kimmich nach eigener Aussagen am liebsten spielt - kauften die Münchner für geschätzte rund 50 Millionen Euro ihren portugiesischen Wunschspieler Joao Palhinha vom FC Fulham.