Sportvorstand Max Eberl hat Eckpunkte für den Umbruch unter dem neuen Trainer Vincent Kompany genannt. «Bayern hat jetzt mit dem Kader sehr, sehr lange gearbeitet. Jetzt wollen wir ein Stück weit nicht revolutionieren, sondern evolutionieren», sagte Eberl am Freitagabend in München. «Wir wollen über Jahre hinweg wieder was auf den Weg bringen.»
Im Hintergrund schon einiges angestoßen
Im Zug der langen Suche nach dem Belgier als neuen Trainer habe man schon einiges für die Kaderplanung machen können. «Wir wollen definitiv Dinge verändern und das konnten wir im Zuge der Trainersuche im Hintergrund schon sehr gut anstoßen», sagte Eberl bei der Veranstaltung «Die Zukunft des Fußballs» von «Süddeutscher Zeitung» und «Stadion der Träume München» im Rahmen des Kulturprogramms zur EM 2024.
Namen möglicher neuer Bayern-Stars nannte der 50-Jährige nicht. Man wolle eine «neue Konkurrenzsituation schaffen, aus der Reize entstehen können», sagte Eberl. Es bedeute nicht, dass man reihenweise Spieler austauschen werde. Zumal es Verträge gebe.