Nach Bayern Münchens Viertelfinalsieg in der Champions League gegen Real Madrid verzichtet die spanische Presse auf die ganz scharfe Kritik an den Königlichen. Schiedsrichter Slavko Vinčić aus Slowenien wird nach dem 4:3 der Bayern im Rückspiel (Hinspiel: 2:1) wegen seiner Gelb-Roten Karte für Eduardo Camavinga beim Stand von 3:2 für Real deutlich schärfer angegangen.
Spanien
«Mundo deportivo»: «Real Madrid verabschiedet sich von allem.»
«AS»: «Ehrenvoller Abschied in München. In der Allianz Arena trieben sie die Deutschen in einem heldenhaften Spiel an ihre Grenzen, mit einem nie dagewesenen Maß an Aufopferung - und das nach einem Platzverweis für Camavinga, der einer Beschwerde bedarf. Eine willkürliche Entscheidung von Vinčić, kurioserweise Landsmann von Ceferin, die wohl ein wunderschönes Duell entschied, in dem Real Madrid dreimal in Führung lag. Das weiße Team wird mit der Bitterkeit zurückbleiben, nicht das ganze Jahr über so stark gewesen zu sein wie in München.»
«Sport»: «Bayern München lässt Real Madrid mit leeren Händen zurück und nimmt ihnen ihren Mythos. (...) Eine Niederlage ohne jeglichen Mythos, in der Luis Díaz öffentlich ein Real Madrid verurteilte, das nach dem Platzverweis von Camavinga nur noch zu zehnt spielte – ein treffendes Spiegelbild einer Saison voller Fehler. Olise vollendete das Werk.»