Die Hürde im ersten Bundesliga-Auswärtsspiel als Cheftrainer könnte kaum höher sein. Entsprechend weit entfernt war Julian Schuster von irgendwelchen Kampfansagen an den FC Bayern. Die Münchner hätten «enorme Qualität», sagte der neue Coach des SC Freiburg vor dem Gastspiel seiner Mannschaft am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). Das werde eine «große Herausforderung». Und doch dürfen sie seine Freiburger mit viel Selbstvertrauen angehen. Das 3:1 gegen den VfB Stuttgart zum Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga hat Eindruck hinterlassen. Den will der SC jetzt möglichst bestätigen.
Auch Bayern noch in der Findungsphase
Dass auch bei den Bayern mit Vincent Kompany ein neuer Trainer auf der Bank sitzt, dass einige ihrer Nationalspieler später in die Vorbereitung eingestiegen sind - Schuster hat das auf dem Schirm. «Gewisse Dinge müssen sich erst einspielen», sagte er mit Blick auf den Gegner. Ob es daher ein Vorteil ist, schon so früh in der Saison auf die Münchner zu treffen? «Ich habe mir über die Jahre angewöhnt, nicht zu viel hineinzuinterpretieren», meinte er.
Im Tor der Freiburger wird erneut Florian Müller stehen. Das Comeback von Stammkeeper Noah Atubolu rückt aber näher. Der 22-Jährige hatte sich Anfang August einer Blinddarm-Operation unterziehen müssen. Atubolu sei «eine Woche weiter», berichtete Schuster. Genau wie Matthias Ginter. Der Verteidiger bekam nach seinen Achillessehnenproblemen schon gegen Stuttgart ein paar Minuten. Womöglich kommen gegen die Bayern nun weitere dazu.
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