Der ehemalige Weltklasse-Fußballer Matthias Sammer wünscht sich von Bayerns Sportvorstand Max Eberl mehr Schärfe. «Ich glaube, dass es für ihn nicht einfach ist. Er ist dazugekommen. Ja, er versucht sein Bestes – er lässt in meinen Augen die Dinge oftmals zu sehr über sich ergehen. Ich hätte manchmal gedacht, da darf man auch mal knurren oder zurückbeißen», sagte Sammer in einer Medienrunde von Prime Video.
Hoeneß wird «die Dinge benennen»
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte jüngst in einer TV-Talkrunde Meinungsverschiedenheiten in Transferfragen eingeräumt und Eberl attestiert, «ziemlich empfindlich» zu sein. Später beteuerte der Bayern-Patron, er habe seinem Sportvorstand mit den deutlichen Aussagen nur helfen wollen.
Sammer - zwischen 2012 und 2016 selbst in leitender Position beim FC Bayern tätig - kennt Hoeneß' enorme Präsenz beim Rekordmeister. «Ich glaube, dass Uli immer ein wichtiger Bestandteil des Clubs sein wird. Er wird die Dinge benennen und wie er es empfindet. Er trägt sein Herz auf der Zunge», sagte Sammer.