Vor dem Auswärtsspiel in den Champions-League-Playoffs bei Celtic Glasgow überraschte Manuel Neuer mit einer Absprache für das Bayern-Tor. Winter-Neuzugang Jonas Urbig kann künftig selbst dann auf Spiele als Münchner Schlussmann hoffen, wenn er selbst fit und einsatzbereit ist, wie der Münchner Kapitän verriet.
Neuer: Urbig braucht Spiele zur Entwicklung
«Es ist schon so, dass es da auch eine gewisse Absprache gibt und dass wir auch versuchen, dass Jonas sich weiterentwickeln kann», sagte Neuer. «Und das kann er ja nur, wenn er auch spielt. Dementsprechend wird es in Absprache in erster Linie mit dem Trainer und dann auch mit unserem Torwartteam Spiele geben, in denen Jonas spielt.»
Anders als in der Vergangenheit wird Neuer, der seinen Vertrag zuletzt bis 2026 verlängert hat, also ohne Not Partien abtreten. Davon profitiert der vom 1. FC Köln verpflichtete und bis 2029 an den FC Bayern gebundene U21-Nationaltorhüter Urbig.
«Wenn er in dieser Saison schon bei Bayern gespielt hätte, hätte er schon ein paar Spiele bekommen», sagte Neuer und lächelte. «Ich gehe mal davon aus, dass es in der nächsten Saison mindestens zwei sind, durch die Pokalspiele, die ich raus bin.» Neuer hatte beim Aus im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen die Rote Karte gesehen. Die Sperre nimmt er mit in die nächste Saison.