Cyriaque Irié vom SC Freiburg macht nach seiner Malaria-Infektion weiter Fortschritte. «Die Entwicklungen und seine Werte sind positiv», sagte Trainer Julian Schuster vor dem Auswärtsspiel der Breisgauer am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München. «Ein paar Dinge gibt es noch aufzuarbeiten. Aber wir geben ihm die Zeit.» Bedeutet: Im Duell mit dem Rekordmeister wird Irié noch fehlen. «Aber es sind positive Signale, an denen wir dran bleiben», so Schuster weiter.
Der Offensivmann war im Sommer vom französischen Club ESTAC Troyes nach Freiburg gewechselt, kam in der Bundesliga bislang aber nur am ersten Spieltag gegen den FC Augsburg (1:3) zum Einsatz. Nachdem Irié bereits mehrere Wochen gefehlt hatte, machte der SC die Erkrankung öffentlich. Infiziert hatte er sich während einer Länderspielreise, seit Mitte Oktober trainiert der Nationalspieler Burkina Fasos individuell.
Coach Schuster sehnte nach anstrengenden Wochen mit vielen Pflichtspielen derweil die Länderspielpause herbei. «So schön es ist, international spielen zu dürfen: Was mir wirklich fehlt, sind Trainingseinheiten und dass man nicht im Detail arbeiten kann. Dazu brauchst du Wiederholungen», sagte er.