Sportvorstand Max Eberl hat sich nach Kritik an der Talentförderung des FC Bayern München positioniert. «Ich habe die Berichterstattung nicht so sehr verfolgt. Es ist mir aber nicht verborgen geblieben, dass ein Sommerloch gefüllt werden musste. Mit Josip Stanisic, Aleks Pavlovic und Jamal Musiala haben wir drei Stammspieler aus der eigenen Jugend. Das gibt es nicht so häufig», sagte der Sportvorstand des deutschen Fußball-Meisters. «Wir versuchen immer, Spieler über Schritte zu entwickeln.»
«Man kann keinen Hund zum Jagen tragen»
Zuletzt hatte Adam Aznou den FC Bayern zum englischen Erstligisten FC Everton verlassen. Der 19 Jahre alte marokkanische Nationalspieler hatte sich dem deutschen Rekordmeister im Sommer 2022 angeschlossen und noch einen Vertrag bis Juni 2027.
«Jetzt, wo der nächste Schritt gekommen wäre aus unserer Wahrnehmung, hat er gesagt, er möchte es nicht mehr, er möchte was anderes machen», sagte Eberl. «Unser Präsident hat einen schönen Spruch: Man kann keinen Hund zum Jagen tragen.» Wenn man die Chance nicht nutzen wolle, müsse man als Club Entscheidungen treffen.
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