Schon am Morgen deutete der TSV 1860 München in einer Botschaft an die Fans an, was nicht mehr zu vermeiden war. «Liebe Löwinnen, liebe Löwen, was ab heute beginnt, wird nicht leicht», schrieb der Verein auf seiner Homepage. Am Nachmittag wurde dann offiziell: Nach den jüngsten Querelen um Investor Hasan Ismaik und dem Zwangsabstieg in die Fußball-Regionalliga ist bei 1860 München das Insolvenzverfahren eröffnet worden.
Das Amtsgericht München bestellte dazu einen Insolvenzverwalter «zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen», wie es in der öffentlichen Bekanntmachung hieß. Konkret betroffen ist nicht der Stammverein, sondern die «TSV München von 1860 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien» (KGaA). Das ist die bislang vom e.V. sowie Geldgeber Ismaik gemeinsam geführte Spielbetriebsgesellschaft. Unter deren Dach liefen bislang etwa der Profispielbetrieb, die U21 und die U19.