Die Ansage vom Bayern-Sportvorstand Max Eberl an Joshua Kimmich war deutlich: Einen Stammplatz gibt es für ihn beim deutschen Fußball-Rekordmeister nur bei entsprechender Leistung. Kalt erwischt worden ist der Nationalspieler wohl nicht, denn der starke Mann beim FC Bayern München sagte im Interview der «Welt am Sonntag» auch: «Wir haben uns darauf verständigt, dass wir nach seinem Urlaub miteinander reden.». Die Eberl-Aussagen in Richtung Kimmich lassen viel Raum für Spekulationen.
In einer ZDF-Dokumentation, in der Kimmich auf die Corona-Zeit zurückblickte, hatte er beklagt, dass es kaum öffentliche Rückendeckung vom Verein für ihn gegeben habe. Kimmich hatte zunächst auf eine Impfung verzichtet. Er habe sich vom Club «alleine gelassen gefühlt», sagte Kimmich. «Da war die erste Talfahrt, da habe ich gemerkt, wie der Verein reagiert hat und bin dementsprechend enttäuscht und auch getroffen.» Zuletzt hatte Kimmich betont, dass sich die gut zwei Jahre alten Aussagen auf die Ex-Chefs um Oliver Kahn bezogen hatten.