Der bayerische Ministerpräsident und bekennende Fußball-Fan Markus Söder (CSU) sieht trotz der Champions-League-Pleite in Rotterdam für den FC Bayern noch keinen Anlass zur Sorge in dieser Saison. «Ich würde das Spiel jetzt nicht als Weltuntergang sehen», sagte Söder in einer Gesprächsrunde des TV-Senders Sky. «Sie sind nicht da, wo sie sein wollen, aber es ist noch Zeit.»
Aus seiner Sicht macht der vor der Saison gekommene Trainer Vincent Kompany einen sehr guten Job. «Er hat viel stabilisiert», betonte Söder. Auch dem neuen Sport-Vorstand Max Eberl bescheinigte der Nürnberg-Fan Söder eine unter dem Strich bislang sehr positive Bilanz.
Nach der 0:3-Niederlage am Mittwochabend bei Feyenoord Rotterdam bemängelte Söder vor allem die mangelnde Chancenverwertung der Bayern-Mannschaft. Torjäger Harry Kane prophezeite er für die Zukunft eine bessere Quote als zuletzt, damit würden sich automatisch die Chancen erhöhen.