Von Hektik oder Aufregung um ihn herum lässt sich Vincent Kompany nach vielen Jahren im Fußball-Business nicht anstecken. Auch nach dem nächsten, zudem völlig unerwarteten Wirkungstreffer für den FC Bayern München in der Champions League beim 0:3 in Rotterdam präsentiert sich der 38 Jahre junge Trainer ohne jeden Anflug von Panik oder Zweifeln am Erfolg seiner Arbeit in München.
«Ich bin jemand, der in diesen Situationen eher ruhig bleibt», sagte der Belgier. Intern würden die Sachen natürlich angesprochen, «die besser werden müssen». Aber in erster Linie geht es ihm nicht um Worte, sondern Taten.
«Hoffentlich kommt die Antwort auf dem Platz», sagte Kompany mit Blick auf das heikle Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga beim heimstarken SC Freiburg. Drei Wochen vor dem Topspiel beim Meister Bayer Leverkusen darf der Vier-Punkte-Vorsprung auf keinen Fall schrumpfen.
Kompany ist freilich bewusst, dass er beim FC Bayern für Trophäen am Saisonende - drei sind noch möglich in Meisterschaft, Königsklasse und zum Abschluss bei der Club-WM in den USA - die wiederkehrenden Aussetzer der Münchner wie am Mittwoch gegen Feyenoord oder zuvor beim 0:1 gegen Aston Villa und dem 1:4-Desaster gegen Hansi Flicks FC Barcelona abstellen muss.