Das nötige Geld für eine Drittliga-Lizenz des TSV 1860 München lag nach Darstellung von Investors Hasan Ismaik eigentlich bereit. Dem Traditionsclub war aus wirtschaftlichen Gründen die Spielberechtigung verweigert worden, weil mehr als zwei Millionen Euro gefehlt hatten. Die «Löwen» wurden in die Fußball-Regionalliga versetzt, den Kooperationsvertrag mit dem Investor kündigte der 1860-Stammverein danach.
In einem Interview mit «BR24Sport» sagte Ismaik, beide Seiten hätten sich eigentlich geeinigt. «Wir hatten alles fertig, um das Geld zu transferieren», betonte er. Man habe auf den Verein und dessen Unterschrift unter den gemeinsam verhandelten Vertrag gewartet. «Dann waren wir überrascht, als wir um 2.40 Uhr morgens eine E-Mail bekommen haben mit einem anderen Vertrag. Das haben sie in 15 Jahren oft mit uns gemacht.»
Vereinspräsident Gernot Mang hatte zuletzt gesagt, Ismaik habe im Kontext der Zahlung Forderungen gestellt, die die «Löwen» nicht hätten erfüllen können.