Die SpVgg Greuther Fürth hat beim Umbau ihres Torhüterteams einen erfahrenen Schlussmann verpflichtet. Christian Ortag kommt vom SSV Ulm zum Fußball-Zweitligisten. Der 31-Jährige, der in der Jugend des Karlsruher SC ausgebildet wurde und vor seiner Zeit in Ulm auch beim FC Ingolstadt und für die Stuttgarter Kickers spielte, wechselt ablösefrei zur Spielvereinigung und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Dort soll er die Rolle als routinierter Backup für die jungen Torhüter um die bereits verpflichtete neue Nummer eins Florian Hellstern (18) übernehmen.
Das sagen Trainer und Geschäftsführer
«Christian steht komplett hinter dieser Idee und Rolle, in der wir ihn bei uns sehen. Für uns ist seine starke Teamplayer-Mentalität genauso wichtig wie die Qualität auf dem Platz», sagte Trainer Heiko Vogel. Nach Ansicht von Geschäftsführer Daniel Meyer passt Ortag «genau in das Profil dieser Rolle», um die jungen Torhüter zu unterstützen. «Er wird mit seiner Persönlichkeit und professionellen Einstellung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unseres insgesamt jungen Torwartteams leisten», sagte Meyer.
Nach Torwartproblemen in der vergangenen Saison hatten die Franken Talent Hellstern vom VfB Stuttgart verpflichtet. Der 18-Jährige wurde für eine Saison ausgeliehen. In der schwierigen vergangenen Saison, in der der Spielvereinigung die Rettung erst in der Relegation glückte, hätten sich die Franken mehr Konstanz im Tor gewünscht. Pelle Boevink, Tim Schlieck und Silas Prüfrock taten sich - zum Teil auch wegen Verletzungen - mitunter schwer.
Ortag: «Für mich zählen nicht nur Einsatzzeiten»
Hellstern soll den Weg wieder erfolgreicher fortsetzen. Ortag ist ein Backup. «Für mich zählen nicht nur Einsatzzeiten, sondern vor allem die Rolle, die ich innerhalb der Mannschaft einnehmen kann. Mit dem Plan, den mir die Spielvereinigung aufgezeigt hat, kann ich mich voll identifizieren. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung an die jungen Torhüter weiterzugeben und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen», sagte Ortag.
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