Nach der verpassten Trendwende der SpVgg Greuther Fürth hob Trainer Alexander Zorniger die kleinen Mutmacher hervor. «Mit der zweiten Hälfte war ich einverstanden, darauf wollen wir auch aufbauen», sagte der Coach des fränkischen Fußball-Zweitligisten. Beim 0:1 (0:1) auswärts gegen Abstiegskandidat Hansa Rostock kassierten die Fürther die dritte Niederlage in Serie, in den vergangenen sieben Spielen gab es sechs Niederlagen.
Der Rostocker Nico Neidhart erzielte in der 40. Minute den einzigen Treffer vor 24 500 Zuschauern im Ostseestadion. Im Kampf gegen den Abstieg war es ein wichtiger Sieg für das Team des früheren Regensburger Trainers Mersad Selimbegovic.
Die fehlenden Spieler tun Fürth «massiv weh»
Nach sechs Fehlversuchen mit dem SSV Jahn glückte ihm der erste Sieg gegen Fürth. «Am Ende brauchst du auch das Glück, dass du das 1:0 nach Hause fährst und das haben wir Gott sei Dank geschafft», sagte Selimbegovic. Sein Team kletterte auf Rang 16.
Das Glück haben die Fürther aktuell nicht, weder im Spiel noch personell. «Mit Gideon Jung, Maxi Dietz, Robby Wagner und Tim Lemperle haben uns heute vier Spieler gefehlt, das tut uns massiv weh», haderte Zorniger.